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Sanktion
EU-Kommissarin büsst Banken wegen Zinsabsprachen

Margarethe Vestager: Millionenstrafe für weitere Schluderbanken. Keystone

Wegen des Skandals um Zinsmanipulationen hat die EU-Kommission eine Strafe von insgesamt 485 Millionen Euro gegen die Banken Crédit Agricole, HSBC und JP Morgan Chase verhängt.

Veröffentlicht am 07.12.2016

Die EU-Kommissarin Margrethe Vestager teilte in Brüssel mit, dass gegen die Banken Crédit Agricole, HSBC und JP Morgan Chase eine 485-Millionen-Busse ausgesprochen wird. Es geht um die Manipulation des Referenzzinssatzes Euribor durch ein Kartell von Grossbanken in den Jahren 2005 bis 2008.

Die UBS und Barclays hatten den Behörden von den Vorgängen erzählt. Deswegen profitieren die grösste Schweizer Bank und das Londoner Finanzinstitut von einer Kronzeugenregelung. Andere Banken, darunter auch die Deutsche Bank, hatten 2013 einen Vergleich akzeptiert.

Ermittlungen beendet

Die drei nun mit Bussgeldern belegten Häuser hatten sich dem aber nicht angeschlossen. Mit der Entscheidung der Kommission seien die Ermittlungen gegen das Kartell beendet, erklärte Vestager.

(sda/chb)

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