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Onlineangebote
EU nimmt Reise- und Gamebranche ins Visier

Pacman: Brüssels Wettbewerbshüter schauen sich auch Gamebranche an. Keystone

Die Reiseveranstalter TUI, Rewe und Kuoni sind wegen Online-Angeboten auf dem Radar der EU aufgetaucht. Aber auch Elektrohersteller und Videogame-Anbieter droht Ärger.

Veröffentlicht am 02.02.2017

Die Brüsseler Wettbewerbshüter teilten mit, dass sie Vereinbarungen der drei Anbieter TUI, Rewe und Kuoni sowie von Thomas Cook mit Melia Hotels überprüfen wird.

Die Abmachungen «könnten Bestimmungen enthalten, die zu einer Diskriminierung der Kunden aufgrund ihrer Staatsangehörigkeit oder ihres Wohnsitzes führen». Den Kunden würden nicht alle verfügbaren Hotelzimmer angezeigt und sie könnten die Zimmer nicht zu den günstigsten Preisen buchen.

Streitfall Geoblocking

Die EU-Kommission prüft zudem, ob die Elektro-Hersteller Asus, Denon & Marantz, Philips und Pioneer die Möglichkeit von Online-Einzelhändlern eingeschränkt haben, eigene Preise für Produkte wie Notebooks festzulegen.

Die dritte Untersuchung richtet sich gegen Vereinbarungen des Mutterkonzerns der Spiele-Vertriebsplattform Steam, Valve, sowie die Videospiel-Hersteller Bandai, Namco, Capcom, Focus Home, Koch Media und Zenimax. Dabei geht es um das sogenannte Geoblocking, bei dem Nutzer daran gehindert werden, digitale Inhalte zu kaufen, weil sie sich im Ausland befinden.

(sda/chb)

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