Im Kampf gegen die Ebola-Epidemie in Westafrika stockt die EU ihre Hilfe weiter auf. Sie werde weitere 29 Millionen Euro zur Verfügung stellen, kündigte die EU-Kommission in Brüssel an.

Damit nähert sich die Unterstützung der Europäischen Union 1,1 Milliarden Euro an. 17 Millionen der neuen Mittel sind für den Transport von Hilfsgütern und für die internationalen Helfer gedacht. Der Rest soll für die Vorbeugung eingesetzt werden. Vor allem in den Nachbarstaaten der von Ebola betroffenen Länder in Westafrika

Stärkere Zusammenarbeit gefordert

Der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe Christos Stylianides erklärte, Sierra Leone, Liberia und Guinea müssten stärker zusammenarbeiten. «Dies ist unabdingbar, um Ebola zu besiegen, weil der gefährlichste Ort der Grenzpunkt zwischen den drei betroffenen Ländern ist.»

Die EU-Aussenminister erklärten bei ihrem Treffen in Brüssel, sie wollten stärker zusammenarbeiten und auch die Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen Akteuren fortsetzen.

(sda/dbe)