Die EU will weitere Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer durch die Verdreifachung der Mittel für die EU-Grenzschutzmission «Triton» verhindern. Das beschlossen die 28 EU-Staats- und Regierungschefs nach Angaben von EU-Ratspräsident Donald Tusk und Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstagabend nach einem Sondertreffen zur Flüchtlingskrise in Brüssel.

Zudem soll nach dem Flüchtlingsunglück im Mittelmeer mit bis zu 800 Toten der Kampf gegen Schlepperbanden verstärkt werden. Dies schliesse die Zerstörung von Booten der Schlepperbanden ein.

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EU-Beamte im Afrika

Tusk kündigte zudem eine engere Zusammenarbeit mit den Transit- und Herkunftsländern der Flüchtlinge in Afrika an. Die EU werde künftig auch Beamte in Drittstaaten einsetzen, um zu prüfen, ob Flüchtlinge in die EU kommen können.

(sda/tno)