Zwei Jahre nach Beginn der Untersuchung hat die Bundesanwaltschaft im Zusammenhang mit dem Fifa-Korruptionsskandal ein erstes Strafverfahren abgeschlossen. Ein ehemaliger Banker wurde wegen Urkundenfälschung sowie Verstosses gegen Geldwäschegesetze verurteilt, wie die Bundesanwaltschaft am Freitag mitteilte. Die durch den Bankmitarbeiter in diesem Zusammenhang verbrecherisch erlangten Zahlungen in der Höhe von 650’000 Dollar würden eingezogen.

Die Bundesanwaltschaft führe rund um den Weltfussballverband insgesamt rund 25 Strafverfahren. Die Schweizer arbeiten dabei eng mit ihren US-Kollegen zusammen. Am Donnerstag hatte sich in New York ein früherer Banker des Schweizer Vermögensverwalters Julius Bär in dem Korruptionsskandal schuldig bekannt. Das US-Verfahren gegen die Fifa löste beim Fussball-Weltverband vor zwei Jahren ein Erdbeben aus, das unter anderem auch Präsident Sepp Blatter zum Abgang zwang.

(reuters/mbü/ise)

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