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Fashion Week demonstriert für offenes London

Outfit von Ashley Williams an der Fashion Week: Besondere Umstände in London. Keystone

Die 64. Fashion Week in London steht unter dem Eindruck des Brexit-Votums. Die Modeindustrie zeigt Offenheit nach aussen und unterstützt Bürgermeister Sadiq Khans Kampagne für ein offenes London.

Veröffentlicht am 16.09.2016

Unter dem Eindruck des Brexit-Votums hat in London am Freitag die 64. Fashion Week begonnen. Premierministerin Theresa May persönlich hatte die Modeschau mit einer privaten Party in der Downing Street eröffnet.

«Britische Mode ist für unser Land von grösster Bedeutung, mit einem wirtschaftlichen Beitrag von 28 Milliarden Pfund und der Schaffung von circa 900'000 Stellen», sagte die Regierungschefin am Donnerstagabend.

Organisatoren unterstützen Sadiq Khan

Das Brexit-Votum beschäftigt die britische Modeindustrie und wirft ein besonderes Licht auf diese Fashion Week. Deren Organisatoren vom British Fashion Council demonstrieren Offenheit nach aussen und unterstützen Bürgermeister Sadiq Khans #LondonIsOpen-Kampagne.

Nach der Modewoche in New York stellen in London vom 16. bis 20. September über 150 Designer ihre Kollektionen für die Frühling- und Sommersaison im nächsten Jahr vor.

Geometrische und botanische Muster

Highlights unter den 83 Catwalk-Shows sind Designer wie Paul Smith, Mulberry, Burberry und House of Holland. Den Anfang machten die Designer hinter dem britischen Label Teatum Jones, die zum ersten Mal auf dem Catwalk präsentierten und ihre Frauen- und Männerkollektion in einer Show zeigten.

Weibliche Models trugen lange, fliessende Kleider aus Seide und transparenter Spitze mit geometrischen oder botanischen Mustern. Das farbliche Spektrum umfasste Rot, Türkis-Grün, Blau und die klassische Schwarz-Weiss-Kombination. Die Männer liefen in knalligen, weit geschnittenen Parkern und Bomberjacken, vorwiegend Rosa und Grün, über den Laufsteg.

(sda/gku)

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