Die US-amerikanische Bundespolizei FBI erwägt einem Bericht zufolge, Unregelmässigkeiten im Zusammenhang mit einem saudischen Auftrag an eine EADS-Tochter zu untersuchen. Wie die «Financial Times» berichtet, habe das FBI bereits Unterlagen gesichtet, aber noch keine Entscheidung über eine formelle Untersuchung getroffen.

Die EADS-Tochter GPT Special Management Systems steht dem Bericht zufolge im Verdacht, saudische Militärs mit Luxusautos und Geld bestochen zu haben.

Zwischen 2007 und 2010 soll GPT unerklärliche Überweisungen auf Konten auf den Cayman Islands getätigt haben. Ein GPT-Manager hatte Dokumente in dieser Sache an die britischen Behörden weitergeleitet, die 2011 eine Untersuchung eingeleitet haben. Der Zeitung teilte EADS mit, weder vom FBI, noch einer anderen amerikanischen Behörde in Sachen GPT kontaktiert worden zu sein. EADS zufolge haben eigene Recherchen keine Verfehlungen zu Tage gefördert.

(chb/aho/awp)