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FDP-Chef Müller plädiert für Pragmatismus

Philipp Müller: Optimismus für die Schweiz. Keystone

Philipp Müller schaut positiv in die Zukunft - auch wenn Herausforderungen warten. Der scheidende FDP-Präsident wirbt in einer Rede für lösungsorientiertes Handeln in Politik und Unternehmen.

Veröffentlicht am 16.01.2016

Der Präsident der FDP, Philipp Müller, hat am Samstag vor den Delegierten in Schwyz der Zuversicht das Wort geredet. Mit einer lösungsorientierten und demokratischen Politik könne die Schweiz die bevorstehenden Herausforderungen meistern.

In den nächsten vier Jahren werde wohl nicht nur über Flüchtlinge gesprochen werden, sagte der Parteipräsident. Es werde zunehmend ökonomische Herausforderungen geben. Auch müssten die Beziehungen zur EU geregelt werden.

«Grosse Zukunft» für die FDP

Es gelte aber, optimistisch in die Zukunft zu schauen, wie dies auch die Unternehmer tun würden, sagte Müller. Die FDP sei keine Partei, die schwarzmale, auch wenn es nicht einfach werde. Müller sagte dem Freisinn deswegen «eine grosse Zukunft» voraus. Die FDP werde Lösungen bringen, die nicht das Erfolgsmodell Schweiz gefährdeten.

Müller, der auf April von seinem Amt als Parteipräsident zurücktritt, zog eine positive Bilanz des Wahljahres 2015. Man dürfe wieder stolz sein, Mitglied der FDP zu sein.

Seitenhieb auf Konkurrenzparteien

Der Erfolg habe viele Väter und Mütter, sagte er. Ein Parteipräsident könne Wahlen nicht gewinnen, er könne höchstens den Absturz verursachen.

Müller sagte, als Parteipräsident habe er gelernt, dass Politik Teamarbeit und keine One-Man-Show, auch wenn diese von anderen Parteien praktiziert werde.

(sda/me)

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