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Positionspapier
FDP mit Vorschlägen zur Frankenstärke

FDP-Chef Müller: Wirtschaftliche Liberalisierung wegen Mindestkurs-Ende.   Keystone

Mit 18 Vorschlägen will die FDP der Frankenstärke nach dem Ende des Mindestkurses begegnen. Zentral ist die Forderung nach flexibleren Regeln für die Firmen und die Unternehmenssteuerreform III.

Veröffentlicht am 31.01.2015

Mit nicht weniger als 18 Punkten gedenkt die FDP der Schweizer Wirtschaft den Weg in eine frankenstarke Zukunft zu weisen. Sie fordert einen Mehrwertsteuereinheitssatz von 6 Prozent, im Falle einer schweren Rezession von 5 Prozent.

Die Delegierten verabschiedeten das 18-Punkte-Positionspapier an ihrer Versammlung in Lugano TI einstimmig bei einer Enthaltung. Darin werden auch der Erhalt der Bilateralen und die schnelle Umsetzung der Unternehmenssteuerreform III als prioritäre Schritte erwähnt.

Keine Kapitalgewinnsteuer

«Wir werden darauf drängen, dass die Reform schnell durchgeführt wird», sagte Parteipräsident Philipp Müller. Dabei dürfe die Kapitalgewinnsteuer nicht eingeführt werden.

Eine Flexibilisierung der Wirtschaft sei zudem durch liberale Ladenöffnungszeiten zu erreichen. Die FDP wendet sich im Positionspapier zudem gegen die Energiestrategie 2050 - eine Erhöhung der Energiekosten gefährde die aktuell fragile Schweizer Wirtschaft.

(sda/gku)

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