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Korruption
Fifa-Vorwürfe: Wohnungen in den Alpen im Visier

Die Vorwürfe gegenüber der Fifa wiegen schwer und reichen Jahrzehnte zurück. US-Justizministeriun Lynch und Bundesanwalt Michael Lauber haben zu den Entwicklungen informiert.

Veröffentlicht am 14.09.2015

Die Ermittlungen gegenüber dem Weltfussballverband Fifa sind umfassend, sieben Vertreter kamen im Mai in Zürich in Haft. US-Justiministerin Loretta Lynch informiert heute ab 15 Uhr gemeinsam mit dem Schweizer Bundesanwalt Michael Lauber zum Stand der Ermittlungen.

15:41 Uhr: Das war die Medienkonferenz.

15:40 Uhr: Geht es in den Ermittlungen auch um Vorwürfe gegenüber Blatter, lautet die nächste Frage. Lynch kommentiert nicht. Auch Lauber entschuldigt sich, dass er leider nicht sagen könnte, wem die Wohungen in den Schweizer Alpen gehören, die im Fokus der Ermittlungen stehen.

15:39 Uhr: In welchen Bereichen ermitteln Sie derzeit? Lynch entschuldigt sich, auch dazu könne sie nichts Genauers sagen.

15:38 Uhr: Die nächste Frage kommt von einem Journalisten aus Brasilien, ob es genug Unterstützung in den Ermittlungen von der Regierung und ihren Vertretern gäbe. Auch dazu will Lynch nichts Spezifischs sagen.

15:37 Uhr: Die nächste Frage zielt darauf ab, dass andere Personen in den Blick der Ermittlungen geraten könnte, wie Lynch sagte. Ob es möglich sei, einen Zeitrahmen zu geben, bis dazu mehr bekannt würde? Nein, noch nicht, sagt Lynch. Aber das sei ihre feste Absicht.

15:36 Uhr: Lynch und Lauber sagen, dass sie Anfangen von Ermittlern anderer Länder erwarten, was Unterstützung in den Ermittlungen anbelangt.

15:34 Uhr: Unruhe und Gelächter bei den anwesenenden Journalisten, als Lauber sagt: «Ich weiss, mit dieser Antwort sind Sie alles andere als glücklich.»

15:33 Uhr: Zweite Frage vom Schweizer Fernsehen - nach dem Vertrag, über den «10vor10» berichtet hatte. Lauber sagt dazu nur: «Das Dokument liegt uns seit Sonntag vor.»

15:32 Uhr: Erste Frage zielt auf die genauen Vorgänge ab. Lynch sagt, sie werde keine spezifischen Details nennen. «Es gibt viele Reformen anzugehen.»

15:32 Uhr: Sie erinnert an die Verpflichtungen des Weltfussball, sich zu reformieren. Das wars schon. Jetzt noch vier bis fünf Fragen.

15:31 Uhr: Auch Loretta Lynch spricht davon, dass sich seit Mai Verdachtsmomente verdichtet und mehr Beweismaterial angefunden hätten.

15:29 Uhr: Lynch dankt Lauber und der Schweizer Regierung für die Hilfe in den Ermittlungen. Sie fasst zusammen, dass die US-Kommission gegenüber 14 Personen Anklage erhoben hat. 13 seien derzeit in Untersuchungshaft, 3 davon in den USA.

15: 28 Uhr: Das wars bereits von Lauber. Wenig Konkretes. Er übergibt an US-Justizministerin Lynch.

15:26 Uhr: Auch zu einzelnen Personen könne noch nichts gesagt werden. Die Untersuchungen in der Schweiz und in den USA seien getrennte Untersuchungen in getrennten juristischen Systemen. Man sei partnerschaftlich im Austausch, aber arbeite eben nicht in einer gemeinsamen Ermittlungskommission.

15:23 Uhr: Diese Zahlen alleine zeigten, dass es sich um komplexe Ermittlungen handelt. Bisher hätte man elf Terabyte an Daten gesammelt, sagt er. Darum sei es noch zu früh, um genaue Daten und Fakten zu nennen.

15:22 Uhr: Neue Beweise lägen vor. Zum Beispiel seien 121 Konten untersucht worden, die Banken gemeldet hätten. Immobilien in den Schweizer Alpen seien in den Blick geraten. 

15:21 Uhr: Er fasst nochmal zusammen, dass im Mai Funktionäre auf Betreiben der USA festgenommen worden.

15:19 Uhr: Er fassst nochmal zusammen, dass sich 500 Ermittler in Zürich versammelt haben.

15:18 Uhr: Lauber spricht als erster, er wird auf Englisch sprechen.

15:17 Uhr: Jetzt gehts los.

15:13 Uhr: Fifa-Kenner Jens Weinreich erinnert daran, dass Noch-Präsident Blatter im Zweifel Haft droht.

 

15:09 Uhr: Jack Warner gehört zu den Fifa-Funktionären, die im Mai festgenommen wurden.

15:09: Vor einer Wochere machte «10vor10» ein Dokument publik, das heikle Deals zwischen ihm und dem ehemaligen Vizepräsidenten Jack Warner belegt.

15:07 Uhr: Mit Spannung wird die erste Äusserung Laubers zu den neusten Vorwürfen gegenüber Blatter erwartet, berichtet SRF.

15:05 Uhr: Bisher ist noch niemand zu sehen. Nur viele Journalisten, die einen leeren Tisch knipsen.

15:00 Uhr:  Herzlich willkommen zur Medienkonferenz in Zürich mit US-Justizministerin Loretta Lynch. Gleich gehts los.

 

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