Eine Woche vor Beginn der Fussball-WM hat der brasilianische Sportminister Defizite bei den Vorbereitungen des Grossereignisses eingeräumt. «Wir haben alles getan, was in unseren Möglichkeiten lag. Daher ist alles so nahe wie möglich an der Fertigstellung«, sagte Aldo Rebelo am Donnerstag vor Reportern in Sao Paulo. Er könne sich keine Urkunde an die Wand hängen, auf der der Abschluss der Vorbereitungen bescheinigt werde.

In der Millionenmetropole Sao Paulo, wo mehrere Spiele ausgetragen werden, war der Verkehr in weiten Teilen durch einen Streik der U-Bahn-Angestellten zum Erliegen gekommen. In den vergangenen Wochen wurden wegen Verzögerungen auf Baustellen immer wieder Zweifel laut, ob Brasilien die Weltmeisterschaft stemmen kann.

Sitze fehlen

Die zwölf Stadien würden voraussichtlich pünktlich fertig sein, sagte Fifa-Generalsekretär Jerome Falcke. Allerdings stünden noch letzte Arbeiten aus. In einigen Stadien müssten noch Sitze montiert werden, in anderen fehlten die Generatoren. «Es sieht so aus, als ob noch einiges zu tun ist«, sagte Valcke. Das sei aber normal. «Wir haben keine Angst vor den kommenden Tagen.» Die WM startet am Donnerstag in Sao Paulo mit dem Spiel der Gastgeber gegen Kroatien.

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(reuters/me/sim)