Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) ist personell nochmals gewachsen. Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Vollzeitstellen von 442 auf 468. Für 2014 ist keine wesentliche Erhöhung mehr geplant.

In den fünf Jahren seit ihrer Gründung habe die Finma ein «systematisches, risikoorientiertes Aufsichtskonzept» aufgebaut, das sich nun in allen Geschäftsbereichen eingespielt habe, bilanziert die Behörde in dem Dienstag veröffentlichten Jahresbericht.

Ressourcen gezielt einsetzen

«Im Bankenbereich, bei den Versicherungen, bei der Finanzmarktinfrastruktur und auf dem Gebiet der kollektiven Kapitalanlagen werden die grossen und vernetzten Institute stärker beaufsichtigt als kleinere Marktteilnehmer», wird Verwaltungsratspräsidentin Anne Héritier Lachat zitiert.

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Der risikoorientierte Ansatz ermögliche es der Finma, ihre Ressourcen gezielt einzusetzen. Der Betriebsaufwand stieg 2013 gegenüber dem Vorjahr um 12,7 Prozent auf 126,8 Millionen Franken, was insbesondere auf den planmässig erfolgten Personalausbau zurückzuführen ist, wie es hiess.

Der Nettoerlös stieg etwas weniger stark um 14,5 Prozent auf 139,6 Millionen Franken. Davon stammen 85 (Vorjahr: 84 Prozent) aus den Aufsichtsabgaben.

Prüfprogramm des IWF durchlaufen

Die Finma verweist darauf, dass ihre Tätigkeit wiederholt mit internationalen Qualitätsüberprüfungen beurteilt worden sei. So durchlief sie 2013 die Prüfprogramme des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht und des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Der Basler Ausschuss habe die Umsetzung der Basel-III-Eigenmittelvorschriften im schweizerischen Recht mit der Höchstnote beurteilt, was ein Gütesiegel für den Schweizer Finanzplatz darstelle, hiess es.

(sda/vst/sim)