Der Kanton Wallis greift seiner unter der Frankenstärke leidenden Industrie unter die Arme. Ein Förderprogramm für den Industriestandort Wallis werde zusammen mit den betroffenen Kreisen ausgearbeitet, teilte der Kanton am Montag mit.

Jean-Michel Cina, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft, Energie und Raumentwicklung (DVER), habe zudem bei der Schweizerischen Nationalbank interveniert. Er habe diese auf die Notwendigkeit hingewiesen, «zusätzliche Massnahmen zu ergreifen, um der derzeitigen Stärkung des Schweizer Frankens entgegenzuwirken», heisst es in der Mitteilung.

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Konstruktive Gespräch am «Industriegipfel»

Die Aufgabe des Euro-Mindestkurses von Anfang Jahr traf die stark exportierende Walliser Industrie nach Angaben des Kantons hart. Cina hatte deshalb vergangenen Mittwoch einen «Industriegipfel» organisiert, an dem die Dachorganisationen der Industrie und die Gewerkschaften teilnahmen.

Die Gespräche seien konstruktiv gewesen, teilte der Kanton mit. Einstimmig sei der Wille zum Ausdruck gebracht worden, die Bedeutung der Industrie für die kantonale Wirtschaft anzuerkennen und die Koordination der Massnahmen zu seinen Gunsten zu verstärken.

(sda/ise/hon)