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Bündnis
Französische Medien kämpfen gegen Falschinfos

Wahlkampf von Emmanuel Macron: Der erste Wahlgang steht Ende April an. Keystone

Mit einer gemeinsamen Aktion sagen französische Medien «Fake News» den Kampf an. Bereits sind 17 Redaktionen mit an Bord. Unterstützt werden sie von zwei Internetriesen.

Veröffentlicht am 06.02.2017

Ein Bündnis aus Medien und Internetfirmen will im französischen Präsidentschaftswahlkampf gegen Falschinformationen kämpfen. Im Projekt «CrossCheck» werden Journalisten zusammenarbeiten, um im Internet zirkulierende Informationen zu überprüfen.

Wie die Initiatoren am Montag mitteilten, sind bereits 17 Redaktionen an Bord – darunter das öffentlich-rechtliche Fernsehen France Télévisions, die französische Nachrichtenagentur AFP sowie die grossen Zeitungen «Libération» und «Le Monde».

Mit prominenter Unterstützung

Hinter dem Projekt stehen das Netzwerk First Draft, in dem sich grosse Redaktionen und Internet-Unternehmen zusammengeschlossen haben, sowie das Google News Lab. Auch Facebook werde «CrossCheck» unterstützen. Das Projekt soll Ende Februar mit einer eigenen Webseite an den Start gehen.

Die Problematik der Verbreitung gefälschter Nachrichten im Internet ist vor allem im Zusammenhang mit der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl zu einem viel diskutierten Thema geworden. Frankreich wählt seinen künftigen Staatspräsidenten in zwei Wahlgängen am 23. April und 7. Mai.

(sda/jfr)

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