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Verhandlungen
Friedensgespräche für Syrien gehen weiter

UN-Vermittler Staffan de Mistura mahnte, die Gespräche müssten wieder aufgenommen werden. Keystone

Zunächst hatte die Opposition verkündet, vorerst nicht mehr an den Verhandlungen im Syrienkonflikt teilzunehmen. Dennoch sollen die Gespräche in Genf kommende Woche aufgenommen werden.

Veröffentlicht am 22.04.2016

Die Friedensgespräche für Syrien sollen ungeachtet der ablehnenden Haltung der Opposition UN-Angaben zufolge in der kommenden Woche fortgesetzt werden. UN-Vermittler Staffan de Mistura bezeichnete am Donnerstag die Ankündigung der Opposition, vorerst nicht mehr an den Verhandlungen teilzunehmen, als «diplomatisches Getue».

In einem Interview des Schweizer Fernsehens fügte er hinzu, in dem seit fünf Jahren anhaltenden Syrien-Konflikt seien bislang 400.000 Menschen getötet worden. Bislang hatten die Vereinten Nationen die Zahl der Toten mit 250.000 bis 300.000 angegeben.

Waffenruhe und humanitäre Hilfe benötigt

Die Gespräche dürften nicht aufgegeben werden, mahnte de Mistura. Die Waffenruhe müsse erneuert und humanitäre Hilfe beschleunigt werden. Aus Protest gegen immer stärkere Kämpfe hatte die Opposition ihre Abreise von den Verhandlungen in Genf angekündigt. Es könne keine Gespräche geben, solange das syrische Volk leide, sagte ihr Chefunterhändler Riad Hidschab.

(reuters/cfr)

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