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G20: Treffen von Merkel und Erdogan wahrscheinlich

Angela Merkel und Recep Tayyip Erdogab: angespanntes Verhältnis. Keystone

Beim G20-Gipfel im chinesischen Hangzhou wird Angela Merkel nicht nur Wladimir Putin und Chinas Staatspräsidenten Xi Jingping treffen. Auch ein Gespräch mit Recep Tayyip Erdogan ist angedacht.

Veröffentlicht am 03.09.2016

Bundeskanzlerin Angela Merkel fliegt am Samstag begleitet von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zum G20-Gipfel in die chinesische Provinzhauptstadt Hangzhou. Sie wird dort am Sonntag und Montag am diesjährigen Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der G20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer teilnehmen. Zentrales Thema ist «der Aufbau einer innovativen, gestärkten, vernetzten und inklusiven Weltwirtschaft», also einer globalen Wirtschaft, die allen Menschen und Ländern zugutekommt. Im Kern geht es darum, der globalen Wachstumsschwäche bei gleichzeitiger Umsetzung der weltweiten Klimaschutzziele entgegenzuwirken.

Eine grosse Rolle werden neben wirtschaftlichen Fragen die aktuellen weltpolitischen Krisenherde spielen: die Ukraine, die Konflikte in der arabischen Welt, die Flüchtlingsprobleme und der internationale Terrorismus. Merkel wird zu bilateralen Gesprächen mit dem Gastgeber, Chinas Staatspräsident Xi Jingping, und mit Russlands Präsident Wladimir Putin zusammenkommen. Zudem ist ein erstes Treffen Merkels mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geplant und zwar in einer Vierer-Runde mit Frankreichs Staatspräsident Francois Hollande und Italiens Regierungschef Matteo Renzi. Für US-Präsident Barack Obama ist Hangzhou der letzte G20-Gipfel vor der Wahl des neuen Staatsoberhauptes der USA im November.

(reuters/me)

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