Das neue Nachrichtendienstgesetz der Schweiz, das dem Geheimdienst seit letztem Freitag weitreichende Überwachungsmassnahmen erlaubt, führt zu Mehrausgaben von neun Millionen Franken. Das gehe aus dem Budget des Bundes für das nächste Jahr hervor, heisst es in einem Bericht der «NZZ am Sonntag».

Demgemäss steigen die Ausgaben für den Nachrichtendienst des Bundes (NDB) von 77,1 auf 86,1 Millionen Franken. Wozu das Geld genau eingesetzt wird, ist allerdings nicht bekannt. Wegen der «besonderen Geheimhaltungsvorgaben» des NBD dürften keine detaillierten Zahlen veröffentlicht werden. Fest steht nur, dass der Personalbestand nächstes Jahr um 7 auf 304 Vollzeitstellen aufgestockt werden soll, wie die «NZZ am Sonntag» weiter schreibt.

(me)