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Kenia
Geiseldrama: Wieder Schüsse im Einkaufszentrum

Kenianischer Soldat: Die Lage in Nairobi ist unklar. (Bild: Keystone)

Obwohl die Regierung behauptet, das Areal offiziell unter Kontrolle zu haben, kommt es in der kenianischen Hauptstadt Nairobi offenbar doch wieder zu Gefechten mit islamistischen Extremisten.

Veröffentlicht am 24.09.2013

In dem von islamistischen Extremisten überfallenen Einkaufszentrum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi kommt es offenbar doch wieder zu Gefechten.

Wenige Stunden nachdem die Regierung das Geiseldrama für beendet erklärt hatte, brach einem Reuters-Augenzeugen zufolge in dem Gebäudekomplex wieder eine heftige Schiesserei aus

In den frühen Morgenstunden hatte das Innenministerium noch mitgeteilt, das Areal sei unter der vollen Kontrolle der Sicherheitskräfte. «Wir glauben, dass alle Geiseln befreit wurden», hiess es.

Mitglieder der somalischen Al-Schabaab-Miliz hatten am Samstag das Einkaufszentrum gestürmt und seitdem mindestens 62 Geiseln getötet. Über das Schicksal möglicher weiterer Geiseln war zunächst nichts bekannt.

Die Extremisten hatten damit gedroht, weitere Menschen in ihrer Gewalt zu töten.

(reuters/vst/rcv)

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