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Geld verhilft 523 Reichen zur Aufenthaltsbewilligung

St. Moritz: Russland stellt die meisten Einwanderer dieser Kategorie. Keystone

523 Ausländer erhielten seit 2008 dank ihrem Geld eine Aufenthaltsbewilligung für die Schweiz. Grundlage dafür ist Artikel 30 des Ausländergesetzes. Fast ein Drittel der Leute kam aus einem Land.

Veröffentlicht am 10.02.2017

Seit 2008 haben die Kantone 523 Ausländern eine Aufenthaltsbewilligung wegen «erheblichen fiskalischen Interessen» erteilt. Fast jede dritte Bewilligung ging an einen russischen Staatsbürger.

An zweite Stelle stehen Personen aus der Türkei mit 36 Bewilligungen, gefolgt von US-Amerikanern (21) und Kanadiern (20). Auch 17 Brasilianer, 16 Serben und 15 Ukrainer kamen in den Vorzug einer Aufenthaltsbewilligung. Das geht aus Zahlen des Staatssekretariats für Migration (SEM) hervor, welche die «Aargauer Zeitung» am Freitag publik gemacht hat.

Tessin führend

Artikel 30 des Ausländergesetzes erlaubt es Kantonen, eine Aufenthaltsbewilligung wegen wichtiger öffentlichen Interessen zu erteilen. Im Grundsatz handle es sich dabei um finanzielle Interessen, sagte SEM-Sprecher Martin Reichlin auf Nachfrage der Nachrichtenagentur sda.

Rund 60 Prozent der Bewilligungen werden von den Kantonen Tessin, Genf und Zürich erteilt. Von diesen 332 Bewilligungen gehen 200 auf das Konto des Tessins. Auch Zug (33), Waadt (30), Obwalden (22) und Wallis (20) haben zahlreiche Bewilligungen erteilt.

(sda/jfr/gku)

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