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Genossenschaften fordern Bundesrat zum Handeln auf

Genossenschaftswohnungen dürfen nicht zu Spekulations-Gütern werden. (Bild: Keystone)

Genug ist genug: Exponenten von gemeinnützigen Wohnbauträgern fordern, dass Bund und Kantone der Spekulation mit Boden und Wohnraum den Riegel schieben.

Veröffentlicht am 07.07.2012

Exponenten von gemeinnützigen Wohnbauträgern fordern, dass Bund und Kantone der Spekulation mit Boden und Wohnraum den Riegel schieben. Hintergrund war der internationale Genossenschaftstag, der am Samstag an zahlreichen Orten der Schweiz gefeiert wurde.

 

In der Schweiz gibt es über 1000 Wohnbaugenossenschaften und ungefähr 140'000 genossenschaftlich erstellte Wohnungen, wie der Schweizerische Verband für Wohnungswesen (SVW), mitteilte. Besonders in Zürich wurde gefeiert. Der SVW bezeichnete die Stadt als Hochburg des genossenschaftlichen Wohnens.

Genossenschaften seien ein Erfolgsmodell, liess sich Peter Schmid, Präsident des SVW-Regionalverbandes Zürich, im Communiqué zitieren. Das Rad müsse im Wohnungsbau nicht neu erfunden werden. Bund und Kantone hätten es in der Hand, mit Regeln und geeigneten Fördermassnahmen Boden und Wohnraum der Spekulation zu entziehen.

(muv/sda)

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