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Nackt-Selfie
Geri Müller darf wieder arbeiten

Geri Müller: Der Badener Stadtrat gibt ihm zwei von drei Ressorts zurück.  Keystone

Der Badener Stadtrat hat nach einem «intensiven Mediationsprozess» und unter «Abwägung sämtlicher Risiken» den «pragmatischen Weg» gewählt: Geri Müller erhält zwei von drei Ressorts zurück.

Veröffentlicht am 07.11.2014

Geri Müller, Badener Stadtammann und Nationalrat der Grünen, erhält zwei seiner drei Ressorts im Badener Stadtrat zurück. Das hat die Stadtregierung entschieden. Sie habe nach Abklärungen und einer Mediation den pragmatischen Weg gewählt, schrieb sie am Freitag.

Geri Müller waren im Nachgang der so genannten «Nackt-Selfie»-Affäre Anfang September seine Ressorts in der Badener Stadtregierung entzogen worden. Für zwei davon, die Finanzen und das Ressort Stadtentwicklung, ist Müller nun wieder verantwortlich.

Für das Standortmarketing jedoch, ein laut dem Communiqué «stark nach aussen orientiertes Ressort», zeichnet nicht mehr Müller, sondern neu Stadträtin Ruth Müri verantwortlich.

Intensiver Mediationsprozess

Diese Entscheidungen seien nach einem intensiven Mediationsprozess und im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten getroffen worden, schrieb der Stadtrat. Mit der Mediation sollte die Situation geklärt und «im Rahmen der demokratischen Grundsätze» eine tragfähige Lösung gefunden werden, wie es in der Mitteilung hiess.

Zur Mediation entschied sich der Stadtrat, weil Müller entgegen der Empfehlung seiner Regierungskollegen sein Amt als Badener Stadtammann nicht hatte aufgeben wollen. Mit der nun getroffenen Lösung will der Stadtrat das Wohl der Stadt und der Bevölkerung in den Vordergrund stellen.

(sda/ise/ama)

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