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Zusammenstösse
Gewalt bei Protesten gegen Wahl in Frankreich

Paris: Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Keystone

Sie wollen weder Macron noch Le Pen: In Paris haben Schüler und Studenten gegen die beiden Präsidentschaftskandidaten demonstriert. Dabei ist es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen gekommen.

Veröffentlicht am 27.04.2017

Bei Protestaktionen französischer Schüler und Studenten gegen die beiden Präsidentschaftskandidaten Marine Le Pen und Emmanuel Macron ist es in Paris zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen.

Die Bereitschaftspolizei setzte Tränengas gegen die rund 500 Demonstranten ein, nachdem vermummte Jugendliche am Rande des Demonstrationszuges mit Flaschen geworfen hatten. An etwa 20 Oberschulen der Stadt kam es zu Protestaktionen.

«Weder Le Pen noch Macron»

Auch in der westfranzösischen Stadt Rennes ging die Polizei mit Tränengas gegen rund 2000 demonstrierende Schüler, Studenten und linke Aktivisten vor.

Die Proteste standen unter dem Motto «Weder Le Pen noch Macron». «Wir rufen zu Aktionen gegen die Rechtsextreme Marine Le Pen und den Kandidaten der Hochfinanz, Emmanuel Macron auf», sagte Giuseppe Aviges, ein Funktionär der Studentengewerkschaft UNL-SD. Macron arbeitete früher als Investmentbanker.

(sda/cfr/chb)

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