Die Nationalbank (SNB) soll kein Gold mehr verkaufen dürfen: 105'277 Menschen haben nach Angaben des Komitees das Anliegen der Initiative «Rettet unser Schweizer Gold (Gold-Initiative)» unterschrieben. Das von der SVP lancierte Volksbegehren wurde am heute bei der Bundeskanzlei deponiert.

Die Initianten kritisieren den Verkauf von insgesamt 1550 Tonnen Nationalbankgold ab Mai 2000. «Dieser kapitale Fehler darf sich nie wiederholen», sagte der Aargauer SVP-Nationalrat und Co-Präsident der Initiative, Luzi Stamm, gemäss Redetext vor den Medien in Bern.

Goldreserven seien nicht Spekulationsobjekt für die Nationalbank oder für Politiker. «Sie sind Volksvermögen», sagte Stamm. Sein St. Galler Parteikollege Lukas Reimann, ebenfalls Nationalrat und Mitglied des Co-Präsidiums, forderte gemäss Redetext zudem, die Goldreserven in der Schweiz einzulagern.

Im Parlament gescheitert

Die SVP hatte die Gold-Initiative am 20. September 2011 lanciert. Sie will der Nationalbank den Verkauf der Goldreserven untersagen. Konkret soll die SNB mindestens 1000 Tonnen Gold als Währungsreserve halten.

Mit Annahme der Initiative würde die SNB zudem verpflichtet, 20 Prozentihrer Aktiven in Gold zu halten. Für die Aufstockung der Goldreserven will ihr die SVP fünf Jahre Zeit geben. Im Parlament war die SVP mit diesen Forderungen gescheitert.

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(tno/aho/awp/sda)

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