Der Schweizer Ableger der internationalen Umweltorganisation Greenpeace verzeichnet einen unerwarteten Rückgang bei den Spenden. Nun muss der Personalbestand reduziert werden.

In einem ersten Schritt stellt Greenpeace Schweiz ein hausinternes Telemarketing-Pilotprojekt ein. Sieben von insgesamt 127 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Teilzeitpensen seien betroffen, teilte die Organisation am Mittwoch mit. Weitere Schritte dürften im Dezember und eventuell im Frühjahr 2018 folgen: «Die Grössenordnung des gesamten Stellenabbaus ist noch zu bestimmen», heisst es in der Mitteilung weiter.

Ausbleibende Spenden

Als Grund für den Stellenabbau führt Greenpeace Schweiz den Gegenwind auf dem Spendenmarkt an, den auch andere Organisationen spüren würden.

«Fallen grosse Einzelspenden weg, spüren wir das unmittelbar», wird Interim-Geschäftsleiter Kaspar Schuler in der Mitteilung zitiert. Greenpeace nehme grundsätzlich kein Geld von der öffentlichen Hand entgegen, auch nicht von Unternehmen. «Wir halten auch nur kleine Reserven, damit jeder Spendenfranken schnell wirksam wird.»

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(sda/ise)