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Schuldenkrise
Griechen dürfen wieder Geld ins Ausland schicken

Ein Grieche vor Euro-Noten: Seit Ende Juni ist der Kapitalverkehr für Griechen eingeschränkt. Keystone

Um Geld ins Ausland zu schicken, brauchen Griechen nun nicht mehr grünes Licht von den Behörden. Allerdings gilt die neue Freiheit nur bis zu einem Betrag von monatlich 500 Euro.

Veröffentlicht am 18.08.2015

Athen hat die Finanzkontrollen für seine Bürger leicht gelockert. Die Griechen können nun erstmals seit der Verhängung der Kapitalverkehrskontrollen Ende Juni monatlich bis zu 500 Euro ins Ausland überweisen, ohne dafür eine Genehmigung der Behörden vorweisen zu müssen.

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Höhere Beträge (bis 8000 Euro statt bislang 5000 Euro) können jedes Quartal an Griechen überwiesen werden, die im Ausland studieren. Die Beschlüsse der Regierung wurden am Dienstag in der griechischen Presse veröffentlicht.

Griechenland hatte die Kapitalverkehrskontrollen am 29. Juni eingeführt, um sein Finanzsystem zu stabilisieren und seinen angeschlagenen Banken etwas Luft zu verschaffen. Nach wie vor können die Bürgerinnen und Bürger höchstens 420 Euro pro Woche in bar von ihren Konten abheben.

(awp/mbü/ama)

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