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Schuldenstreit
Griechischer Minister: «Einigung nächste Woche»

EU- und Griechenland-Fahne: Athen gibt sich optimistisch. Keystone

Griechenlands Wirtschaftsminister Georgios Stathakis gibt sich optimistisch: Er erwartet nächste Woche eine Einigung im Schuldenstreit mit der EU. Die Reformen sollten dann im Trockenen sein.

Veröffentlicht am 01.04.2015

Der griechische Wirtschaftsminister Georgios Stathakis rechnet im Schuldenstreit mit den internationalen Geldgebern mit einer Einigung in der nächsten Woche. Bis dahin werde man sich auf die notwendigen Reformen verständigen, sagte Stathakis am Mittwoch.

Zugleich erteilte er dem Vorhaben vorläufig eine Absage, den Mehrheitsanteil von 67 Prozent am Hafen von Piräus zu verkaufen. Stattdessen würde nun ein Joint-Venture bevorzugt. Über die Privatisierung des Hafens wird seit langem gestritten.

Ringen um Finanzspritze

Griechenland ringt seit Wochen mit den Vertretern der drei Institutionen EU-Kommission, Internationaler Währungsfonds und Europäische Zentralbank um die Bedingungen für weitere Hilfen. Sie müssen grünes Licht geben für einen Reformplan aus Athen, der Basis für die Auszahlung von 7,2 Milliarden Euro aus dem verlängerten Rettungsprogramm von insgesamt 240 Milliarden Euro werden soll. Die Meinungsunterschiede über angemessene Maßnahmen sind allerdings gross.

(reuters/dbe/ama)

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