Verschwenden die Royals Steuergelder? Dieser Frage geht laut Bericht auf «Bild.de» das britische Parlament nach. Seit 2011 unterstehen die Einnahmen und Ausgaben der Royals der Überprüfung des britischen Rechnungshofes.

Das Besondere: Die Befragung des Schatzmeister und des Privatsekretärs der Queen findet vor laufender Kamara statt. Im Visier der Steuerzahler sind insbesondere die Ausgaben von Prinz Charles.

Die Kritik kommt nicht von ungefähr: Queen Elizabeth II. wird laut Bericht im April 2013 16 Prozent mehr ausbezahlt erhalten als im Vorjahr – das «Taschengeld» der Regierung betrug 2012 rund 35 Millionen Euro. Auch bei Prinz Charles sei eine Eröhung der Bezüge um 11 Prozent vorgesehen.

Zu beachten gilt es allerdings, dass die britische Staatskasse von den Royals auch profitiert – auf fast 590 Millionen Euro werden die Einanhmen durch Steuerzahlungen oder «Tourismus-Effekte» geschätzt.

Zudem habe die Queen die Zeichen der Zeit längst erkannt: So erwägt sie, die Räumlichkeiten im St. James's Palace für Veranstaltungen zu vermieten, verzichte auf Personal und achte beim Verlassen von Räumlichkeiten auf das Löschen des Lichts und das Herunterdrehen der Heizung…

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(vst)