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Grünes Licht für Gripen in Sicht

Der Gripen - hier zu sehen während einer Medienkonferenz auf dem Militärflugplatz Emmen - gewinnt Befürworter. (Bild: Keystone)

Die bürgerlichen Parteien haben offenbar befriedigende Antworten auf ihre Fragen zum Gripen-Deal erhalten. Laut einem Medienbericht dürften sie dem Kampfjet im Parlament eine Mehrheit verschaffen.

Veröffentlicht am 02.02.2013

Der umstrittene schwedische Kampfjet Gripen dürfte im Parlament nun doch eine Mehrheit finden, wie das TV-Magazin «10vor10» des SRF berichtet. Verantwortlich für die Wende beim Gripen-Deal sei ein Meinungswandel bei den bürgerlichen Parteien. 

Diese hatten hatten im Herbst in einem Brief an die Bundespräsidentin kritische Fragen gestellt -  zu technischen und finanziellen Risiken, Betriebskosten und dem Beschaffungsprozess. Nun sagt FDP-Präsident und Gripen-Kritiker Philipp Müller: «Es sieht so aus, als würde das VBS unsere Forderungen erfüllen. Wir sind jetzt auf dem besten Weg, dass es gut kommt.»

Auch FDP-Ständerat Hans Hess gibt sich bei «10 vor 10» optimistisch: «Entscheiden werden wir im Februar. Es sieht so aus, dass wir dem Geschäft zustimmen können.» CVP und BDP bestätigten gemäss der Sendung, dass sie dem Gripen-Geschäft zustimmen werden, wenn das Rüstungsgeschäft in der Frühlingssession in den Ständerat kommt.

(tno)

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