Hacker haben persönliche Daten von Schweizer E-Mail-Konten erbeutet. Rund 6000 Accounts wurden laut Mitteilung des Bundes geknackt.

Die gestohlenen Daten können für Betrug, Erpressung oder andere illegale Zwecke verwendet werden. Die dafür zuständige Behörde, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung Melani, empfiehlt darum einen Test mit einem dafür eingerichteten Tool, ob die eigene Adresse geraubt wurde.

Passwörter ändern und Kontoauszüge prüfen

Sollte diese betroffen sein, empfiehlt Melani, das Passwort zum E-Mail-Account und alle anderen online verwendeten Passwörter umgehend zu ändern. Ausserdem sollen die Besitzer der Mailadresse ihre Kontakte über die Hackerattacke informieren und in den kommenden Wochen ihre Kontoauszüge prüfen.

Die Zahl der spektakulären Hackerangriffe nimmt aktuell zu. Erst am vergangenen Wochenende waren der Onlineshop Digitec, Galaxus und Mitbewerber stundenweise nicht mehr erreichbar, weil eine Ddos-Attacke sie blockierte.

Zugriff auf eBanking-Konten

Anfang Februar meldete Melani auch eine neue Betrugsmasche, mit denen Hacker versuchen, auf das eBanking von Nutzern zuzugreifen. Unter einem Vorwand wird per Telefon die E-Mail-Adresse erfragt. Öffnet der Betroffene später die eingegangene Nachricht, aktiviert dies eine Spionage-Software.

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(me)