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Sanktionen
Handel zwischen China und Nordkorea bricht ein

China Nordkorea
Grenze zwischen China und Nordkorea: Sanktionen zeigen Wirkung.Quelle: Keystone

Chinas Handel mit Nordkorea ist auf den tiefsten Stand seit Jahren gesunken. Die USA planen ein weiteres Sanktionsprogramm.

Veröffentlicht am 23.02.2018

Chinas Handel mit Nordkorea geht im Zuge der verhängten Sanktionen deutlich zurück. Importe und Exporte der beiden Handelspartner sind auf den tiefsten Stand seit mindestens Juni 2014 gesunken, wie aus am Freitag veröffentlichten Daten der chinesischen Zollverwaltung hervorgeht.

Die Exporte der Volksrepublik Richtung Nordkorea sind demnach von 258 Millionen Dollar im Dezember auf 169 Millionen im Januar gefallen. Die Importe aus dem von Machthaber Kim Jong Un regierten Land summierten sich auf 47 Millionen Dollar. Im Dezember waren es noch 55 Millionen Dollar.

USA wollen Druck weiter erhöhen

US-Präsident Donald Trump will nach Angaben eines Regierungsvertreters am Freitag das bislang grösste Sanktionspaket gegen Nordkorea bekanntgeben. Details wurden zunächst nicht bekannt. Mit den Strafmassnahmen will die US-Regierung Druck auf das weitgehend isolierte kommunistische Land ausüben, sein Atom- und Raketenprogramm aufzugeben.

Auch die Vereinten Nationen haben Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. China trägt diese mit. Kritiker werfen der Regierung in Peking aber vor, die Sanktionen nicht konsequent genug umzusetzen.

(sda/gku)

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