US-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge im Streit um Dumpingpreise in der Stahlbranche Kompromissangebote aus China abgelehnt. Er stellte sich dabei gegen einige seiner Berater.

Peking habe angeboten, die Überkapazitäten bis 2022 um 150 Millionen Tonnen zu reduzieren, berichtete die «Financial Times» (FT) am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Situation vertraute Person. Dies habe Trump aber zwei Mal abgelehnt.

Ross in China

Unter anderem war dem Bericht zufolge US-Handelsminister Wilbur Ross für einen Deal mit der Volksrepublik gewesen. Eine Sprecherin des Weissen Hauses lehnte eine Stellungnahme ab.

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Die Chefs von 25 Unternehmen aus der US-Stahlbranche haben Trump zuletzt zu sofortigen Einfuhrbeschränkungen aufgefordert. «Es muss dringend gehandelt werden», heisst es in einem Schreiben an das Weisse Haus. Die Importe müssten reduziert werden, damit die heimische Industrie nachhaltig rentabel arbeiten könne.

(sda/ise/mbü)