Die Standortförderung von Bund, Kantonen und Gemeinden hat im vergangenen Jahr etwas weniger Erfolge gebracht als im Vorjahr: 274 Unternehmen aus dem Ausland konnten dank der Promotion neu in der Schweiz angesiedelt werden. Das waren 8 Prozent weniger als 2013.

Mit den Neuzuzügen entstanden mindestens 780 neue Arbeitsplätze. Das war rund ein Fünftel (-20 Prozent) weniger als im Jahr davor, wie die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektoren (VDK) am Donnerstag mitteilte. Die Firmen hätten zudem angegeben, in den nächsten drei Jahren rund 3000 Stellen zu schaffen.

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SVP-Initiative als Grund für den Rückgang

Gründe für den Rückgang nannte die VDK mehrere: Zum einen sei die Standortförderung der Kantone nicht auf die Zahl der Ansiedlungen ausgerichtet, sondern auf die Qualität der Unternehmen. Zum andern hätten sich der verschärfte globale Standortwettbewerb sowie der starke Franken, die Umsetzung der SVP-Zuwanderungsinitiative und die Unternehmenssteuerreform ausgewirkt.

Von den neu angesiedelten Firmen arbeiten die meisten – nämlich 48 – in der ICT-Branche. Dahinter folgt die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, wie der Liste der VDK zu entnehmen ist. Auf dem dritten Rang liegt die Sparte Life Science.

Zahl der Ansiedlungen seit 2011 rückläufig

Die Zahl der Neuansiedlungen ging 2014 nicht zum ersten Mal zurück. 2011 waren dank dem Beitrag von Standortförderung noch 391 Unternehmen in die Schweiz gebracht. Seither nahm die Zahl laufend ab.

(sda/ise/ama)