Das Bundesstrafgericht hat entschieden: Der Prozess zum Insieme-Skandal ist am Mittwoch mit drei teilweisen Schuldsprüchen zu Ende gegangen. Ein Ex-Kadermann der Bundesverwaltung wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt, die beiden bevorteilten IT-Unternehmer zu Geldstrafen.

Mit der bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten blieb der Richter knapp unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten für den Ex-Beschaffungschef von IT-Dienstleistungen in der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) gefordert. Die Anklage hatte ausserdem eine bedingte Geldstrafe von 6000 Franken beantragt.

Freispruch war beantragt

Die beiden angeklagten IT-Unternehmer erhielten jeweils Geldstrafen, die geringer ausfielen, als von der Staatsanwaltschaft gefordert worden war. Die Verteidiger der drei Angeklagten hatten jeweils einen Freispruch auf ganzer Linie beantragt.

(sda/me/mbü)