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Internationale Kontrolle über simbabwische Diamanten aufgehoben

Minenarbeiter in Simbabwe. (Bild: Keystone)

Eine UNO-Organisation zur Bekämpfung des illegalen Diamantenhandels stellt die Überwachung der Edelsteinproduktion in Simbabwe ein.

Veröffentlicht am 01.12.2012

Eine von der UNO eingesetzte Organisation zur Bekämpfung des illegalen Diamantenhandels stellt die Überwachung der Edelsteinproduktion in Simbabwe ein. Das Land habe «eingehalten, was von ihm erwartet wurde», sagte die Präsidentin des Kimberley-Prozesses, Gillian Milovanovic.

 

Das afrikanische Land habe das ganze Jahr über "bedeutende Anstrengungen" unternommen und «guten Willen» gezeigt, begründete die US-Diplomatin am Freitag den Entscheid weiter. Die internationale Organisation, der 80 Staaten angehören, hatte bereits im November 2011 das seit 2009 bestehende Embargo gegen simbabwische Diamanten aufgehoben.

Die Diamanten aus den Marange-Feldern hatten als «blutig» gegolten. Die simbabwische Armee hatte 2008 gewaltsam die Kontrolle über die wertvollen Minen übernommen.

Dabei wurden nach Angaben von Menschenrechtsgruppen rund 200 Menschen getötet, andere geschlagen oder vergewaltigt. In Berichten war auch von Folter und Zwangsarbeit die Rede.

(chb/sda)

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