Die Internationale Piraten Partei (PPI) verlegt ihren Sitz von Brüssel nach Genf. Der Co-Präsident der schweizerischen Piratenpartei, der Genfer Guillaume Saouli, wurde am Samstag an der Generalversammlung in Berlin zum Vorsitzenden der PPI gewählt.

Es sei seine Absicht, dass die Partei in digitalen Fragen zu einem Ansprechpartner für die Internationale Gemeinschaft werde, wurde Saouli in einer Mitteilung der Schweizer Piratenpartei vom Sonntag zitiert. Dabei wolle die Partei von der Nähe zu den Organisationen der UNO profitieren. Genf sei aber auch wegen der 170 dort ansässigen Botschaften und diplomatischen Vertretungen attraktiv.

(sda/ise/mbü)