Der Iran hat am Samstag Informationen über sein Atomprogramm fristgerecht an die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) übermittelt. Teheran habe Dokumente mit Bezug auf frühere Aktivitäten in Wien eingereicht, teilte die Uno-Behörde mit.

Die IAEA erhofft sich dadurch vor allem Aufschluss über angebliche Atomwaffenprojekte der Islamischen Republik. Bislang hat der Iran stets bestritten, derartige Projekte verfolgt zu haben.

Enge Zusammenarbeit

Die IAEA und Teheran haben 2013 eine Übereinkunft geschlossen, die eine enge Zusammenarbeit und weitreichende Überprüfungen in dem Land vorsieht. Im Juli einigten sich der Iran sowie die fünf Uno-Vetomächte und Deutschland auf ein Atomabkommen.

Demnach darf der Iran zwar Atomkraft zivil nutzen, aber zugleich soll der Bau von Atomwaffen durch bislang einmalige Rüstungskontrollen ausgeschlossen werden. Im Gegenzug stimmte der Westen einer Aufhebung von Sanktionen zu, die insbesondere die iranische Wirtschaft lähmten.

(sda/chb)