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Wandel
Iran: Präsident verspricht Frauen mehr Rechte

Hassan Ruhani: Setzt sich für die Belange der arbeitenden Frau ein. Keystone

Hassan Ruhani hat die Wiederwahl als iranischer Präsident geschafft. In seiner nächsten Amtszeit will er die Diskriminierung von Frauen im Arbeitsmarkt eliminieren.

Veröffentlicht am 23.05.2017

Präsident Hassan Ruhani hat nach seiner Wiederwahl den Frauen im Iran mehr Rechte versprochen. «Frauen dürfen besonders im Arbeitsmarkt nicht mehr diskriminiert werden», sagte Ruhani auf einer Pressekonferenz am Montag in Teheran.

Das im Land verbreitete Klischee, Frauen könnten gewisse Tätigkeiten nicht ausüben und seien nur für die Hausarbeit gemacht, sei seiner Meinung schlicht falsch. Während seiner ersten Amtszeit haben sich Frauen in verschiedenen Positionen bereits etabliert. «Diesen Weg müssen und werden wir weitergehen», so der Präsident.

Demokratie statt Geld

Auch sonst habe der Ausgang der Wahl erneut bewiesen, dass die politische Rhetorik und leere Versprechen der letzten Jahre bei den Iranern kein Gehör mehr fänden. Mit Sicherheitsapparaten alleine könne man keine Sicherheit erzielen. «Genauso wie man mit Salzwasser den Durst nicht löschen kann», sagte Ruhani.

Das gesamte System solle auf die Botschaft der Wähler hören. Diese hätten nicht für Geld und mehr Wohlstand, sondern für Demokratie im Inland und den Dialog mit der Aussenwelt gestimmt.

(sda/ise/mbü)

 

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