Irland bemüht sich, nach dem Auslaufen des Rettungspakets nicht den Boden unter den Füssen zu verlieren. Der Staat hat deshalb um ein Sicherheitsnetz mit einem Volumen von 10 Milliarden Euro gebeten.

«Es geht um eine Kreditlinie, die wir anzapfen könnten, wenn es nötig wäre», sagte Finanzminister Michael Noonan der Zeitung «Independent». Die Summe entspreche dem Defizit eines vollen Jahres und könnte, «wenn etwas passiert», der Finanzierung dienen.

Irland, das 2011 unter den Rettungsschirm seiner Euro-Partner geschlüpft war, gilt als Vorbild für andere Krisenstaaten. Die Finanzhilfen über 85 Milliarden Euro laufen Ende dieses Jahres aus. Die irische Regierung will dann wieder voll an den Kapitalmarkt zurückkehren. Vor kurzem sicherte Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem Irland für die Zeit nach dem Rettungspaket Hilfen der Euro-Zone zu, ohne jedoch Details zu nennen.

(sda/jev/vst)