Ein erster israelischer Soldat ist in der Nacht zum Freitag bei der Bodenoffensive im Gazastreifen gestorben, zwei weitere wurden verletzt. Die Armee teilte am Morgen mit, es habe im nördlichen Abschnitt des palästinensischen Küstengebiets einen ersten Verlust auf eigener Seite gegeben.

«In der Nacht ist viel passiert», sagte der Chefsprecher des Militärs, General Moti Almos, im Armeeradio. «Wir untersuchen noch die Umstände des Vorfalls, bei dem ein Soldat getötet wurde, und werden die Ergebnisse dann bekanntgeben.»

Bodentruppen rücken in den Gazastreifen vor

Zehn Tage nach Beginn seiner Luftangriffe im Gazastreifen als Reaktion auf anhaltenden massiven Raketenbeschuss von dort hatte Israel ab Donnerstagabend auch Bodentruppen in das Palästinensergebiet geschickt.

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Nach Angaben palästinensischer Rettungskräfte wurden in der Nacht zum Freitag fast 20 Palästinenser durch Panzerbeschuss und andere Kampfhandlungen getötet, darunter ein fünf Monate altes Baby.

Die Zahl der Toten seit Beginn der Offensive vor elf Tagen stieg nach Angaben der Rettungsbehörden am Freitag auf 258. Insgesamt seien 1980 Menschen bei israelischen Bombardements verletzt worden.

(sda/lur/gku)