Die italienische Finanzpolizei ist seit Jahresbeginn 4,6 Milliarden Euro an im Ausland versteckten Steuergeldern auf die Spur gekommen. Um den heimischen Fiskus zu umgehen, griffen die Steuerflüchtigen am häufigsten auf die Schweiz, Grossbritannien und Hongkong zurück.

Insgesamt habe sie in den ersten fünf Monaten des Jahres 63 Operationen in ganz Italien durchgeführt, erklärte die Finanzpolizei am Donnerstag. Zwei Drittel der Fälle betrafen ausländische Unternehmen, die sich in Italien nicht angemeldet hatten.

(muv/sda)