Italiens Kabinett will noch dieses Jahr 4,5 Milliarden Euro sparen. Im nächsten Jahr soll die Summe dann auf 10,5 Milliarden Euro und 2014 auf elf Milliarden Euro klettern.

Dadurch kann die geplante Mehrwertsteuererhöhung um zwei Prozentpunkte auf Juli kommenden Jahres hinausgezögert werden. Zudem werden Mittel für die Erdbebengebiete frei.

Unter anderem sollen Ausgaben im Gesundheitswesen gekürzt und im öffentlichen Dienst jede zehnte Stelle gestrichen werden. Diese Pläne hatten bereits Gewerkschaftsvertreter veranlasst, Proteste anzukündigen.

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«Die Einsparungen werden in keinster Weise die Qualität des Dienstes für die Bürger einschränken», sagte Ministerpräsident Mario Monti nach der siebenstündigen Sitzung seines Kabinetts vor Journalisten.

(chb/muv/sda)