Der Vatikan ist offenbar erneut wegen fragwürdiger Finanzgeschäfte ins Visier der italienischen Justiz geraten. 91 Millionen Euro, die vom italienischen Staat für die vatikanische Kinderklinik «Bambino Gesu» bestimmt waren, sollten von der päpstlichen Vermögensverwaltung Apsa am Kapitalmarkt angelegt worden sein.

Das berichtete die Tageszeitung «Il Sole 24 Ore» am Samstag laut Kathpress. Staatsanwaltschaft und Finanzpolizei in Rom gehen daher dem Verdacht einer Zweckentfremdung staatlicher italienischer Gelder nach. Der Umfang irregulärer Finanzgeschäfte von Apsa soll sich im Jahr 2013 insgesamt auf 117,6 Millionen Euro belaufen haben.

Anpassung an internationale Vorgaben

Die Vatikan-Vermögensverwaltung war schon wiederholt wegen ihrer Geschäfte in den Schlagzeilen. Der Vatikan passte seine Transparenzstandards für Finanzgeschäfte wegen der Skandale sukzessive an das internationale Niveau an.

Die Glückstipps von Papst Franziskus:

(sda/gku)

Anzeige