Der IWF könnte die Kreditbedingungen für das pleitebedrohte Griechenland ändern. Der Währungsfonds werde Verhandlungen über mögliche Anpassungen starten, sagte ein IWF-Sprecher der Nachrichtenagentur Bloomberg.

In der kommenden Woche sollen erstmals seit dem griechischen Regierungswechsel Experten der Troika aus IWF, EU-Kommission und Europäischer Zentralbank (EZB) nach Athen reisen, um die wirtschaftlichen Entwicklungen zu untersuchen und das neue politische Spitzenpersonal zu treffen. Danach solle es zu Verhandlungen kommen, sagte IWF-Sprecher Gerry Rice laut Bloomberg.

Einen konkreten Zeitpunkt nannte Rice dem Bericht nach nicht. Der Währungsfonds sei aber offen für Diskussionen, sofern die neue Regierung Ideen habe, wie die Ziele des Reformprogramms erreicht werden können, heisst es weiter.

(muv/vst/awp)