SP-Politikerin Jacqueline Fehr liegt gemäss gemäss Hochrechnung des Statistischen Amt des Kantons Zürich auf dem sechsten Platz. Auch Silvia Steiner von der CVP hat es wohl geschafft. Sie liegt auf Platz fünf. Um den letzten der sieben Plätze kämpfen noch der bisherige Justizdirektor Martin Graf (Grüne) sowie die Neu-Kandidierende Carmen Walker Späh (FDP). Der Vortel liegt bei der Frau. Der Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern erreicht zwar gemäss Hochrechnung das absolute Mehr, würde aber als Überzähliger ausscheiden.

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Die vier bisherigen Regierungsräte Ernst Stocker (SVP), Thomas Heiniger (FDP), Mario Fehr (SP) und Markus Kägi (SVP) werden gemäss Hochrechnung des Statistischen Amtes des Kantons Zürich problemlos wiedergewählt. Die Hochrechnung basiert auf der Auszählung von 180 von 183 Gemeinden.

Im Parlament erste Trends absehbar

Die FDP dürfte bei den Zürcher Kantonsratswahlen zur grossen Gewinnerin werden. Gemäss erster Hochrechnung des Statistischen Amts können die Freisinnigen ihre Fraktionsstärke um 9 auf 32 Sitze steigern. Die grössten Verlierer sind die Grünen und die Grünliberalen. Die beiden grössten Fraktionen im Kantonsparlament legen ebenfalls zu: Die SVP gewinnt gemäss Hochrechnung 3 Sitze und kommt neu auf 57 Sitze. Die SP legt um 2 auf 37 Sitze zu. Ebenfalls 2 Sitze dazugewinnen könnte die EDU, die damit neu 7 Mandate hätte.

Die Grünen und die Grünliberalen dürften gemäss Statistischem Amt je 5 Sitze einbüssen. Damit würden sie künftig je 14 Sitze stellen. Zwei ihrer sechs vor vier Jahren errungenen Mandate müsste die BDP abgeben. Ein Sitzverlust wird der CVP vorausgesagt (neu 8 Sitze). Nicht mehr im neu gewählten Kantonsparlament vertreten wäre gemäss Hochrechnung die Alternative Liste (AL), die bisher 3 Sitze hatte. Unverändert bliebe die Sitzzahl der EVP (7). Die Hochrechnung basiert auf 90 der insgesamt 183 Gebiete.

(sda/se)