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Japan will weniger Öl aus dem Iran importieren

Tim Geithner hat sich in Japan durchgesetzt: Jun Azumi verzichtet auf Iran-Öl. (Bild: Keystone)

Zeichen an die USA: Nach einem Treffen mit seinem amerikanischen Amtskollegen hat Japans Finanzminister angekündigt, die Öl-Importe aus dem Iran zu reduzieren. Für sein Land ist das ein Risiko.

Veröffentlicht am 12.01.2012

Japan will den Westen bei dessen Sanktionen gegen den Iran unterstützen und seine ÖI-Importe aus dem Iran zurückfahren. Das sagte der japanische Finanzminister Jun Azumi nach einem Treffen mit seinem US-Amtskollegen Timothy Geithner in Tokio.

Derzeit bezieht Japan etwa 10 Prozent seines Öls aus dem Iran. Für Japan ist der Schritt nicht ohne Risiko, da das Land nach dem Tsunami und der Atom-Katastrophe von Fukushima mehr denn je auf Einfuhren angewiesen ist, um seinen Energiebedarf zu decken.

Der Westen hat Sanktionen gegen den Iran verhängt, weil es der Islamischen Republik vorwirft, heimlich an Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran bestreitet das.

(chb/tno/sda)

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