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Jeder Dritte profitiert von vergünstigten Krankenkassenprämien

Jeder Dritte bezahlt dank dem Staat weniger Krankenkassenprämien. (Bild: Keystone)

In der Schweiz haben 2,3 Millionen Personen von verbilligten Krankenkassenprämien profitiert. Besonders Alleinerziehende, Jugendliche und Betagte nahmen das Angebot in Anspruch.

Veröffentlicht am 10.04.2012

Im Jahr 2010 haben in der Schweiz rund 2,3 Millionen Personen von einer Verbilligung der Krankenkassenprämien profitiert. Das entspricht 29,8 Prozent aller Versicherten, geht aus einem Bericht des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hervor.

Überproportional vertreten im Verhältnis zu ihrem Anteil an der Bevölkerung sind Kinder und Jugendliche, Einpersonenhaushalte, Betagte und Alleinerziehende. 14 Prozent beziehen gleichzeitig Ergänzungsleistungen und weitere 10 Prozent Sozialhilfe. Insgesamt gaben Bund und Kantone rund vier Milliarden für die Prämienverbilligung aus. Der Bundesanteil belief sich auf knapp zwei Milliarden Franken.

Beim prozentualen Anteil der Bevölkerung eines Kantons, die Prämienverbilligung erhält, und der durchschnittlichen Höhe der ausbezahlten Beträge, gibt es grosse kantonale Unterschiede. Die durchschnittlichen Beträge pro Bezüger lagen zwischen 780 Franken (Appenzell-Innerrhoden) und 2705 Franken (Basel-Stadt) pro Jahr. Den grössten Prämienanteil in Prozenten des verfügbaren Einkommens müssen die Modellhaushalte in den Kantonen Waadt und Bern bezahlen. Die tiefste Belastung in Prozenten des Einkommens weisen die Kantone Zug, Nidwalden und die beiden Appenzell auf.

(muv/chb/sda)

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