Die Universität Zürich hat heute Christoph Mörgeli die Kündigung ausgesprochen, wie sie in einer Pressemitteilung verbreitet. Mörgeli wird als Oberassistent und Konservator des Medizinhistorischen Museums aufgrund ungenügender Leistung und schwerwiegender Loyalitätspflichtsverletzungen entlassen, so die Universitätsleitung weiter. Mörgeli sei per sofort freigestellt.

Das Arbeitsverhältnis wird unter Einhaltung der sechsmonatigen Kündigungsfrist per 31. März 2013 aufgelöst.

Anlässlich der Mitarbeiterbeurteilung vom 10. Februar 2012 wurde die Leistung von Prof. Mörgeli als ungenügend beurteilt. Es wurden Ziele vereinbart, die gemäss erfolgter Überprüfung im Hinblick auf die ursprünglich geplante zweite Mitarbeiterbeurteilung vom 21. September 2012 klar nicht erreicht wurden.

Weiter ist der Pressemitteilung zu entnehmen: Mörgeli sei seinen Pflichten als Konservator des Medizinhistorischen Museums und als Verantwortlicher der Objektsammlung ungenügend nachgekommen. Ausschlaggebend für die Kündigung sei nebst der ungenügenden Leistung auch das Verhalten von Christoph Mörgeli. Er habe die Loyalitätspflicht gegenüber der Universität Zürich schwer verletzt und das Vertrauensverhältnis massiv und unwiederbringlich zerstört.

Die ganze Pressemitteilung im Wortlaut finden Sie als PDF-Dokument zum Herunterladen.

(chb)