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Entlassungen
Kampf der Korruption: Athen feuert 562 Beamte

Präsidentengarde beim Parthenon: Griechenland will korrupte Beamte loswerden.  Keystone

Griechenland greift im Kampf gegen die Korruption durch. In den ersten acht Monaten 2014 wurden hunderte Staatsdiener entlassen, die sich auf Kosten des Fiskus ein schönes Leben machten.

Veröffentlicht am 09.09.2014

Im Kampf gegen Korruption und Vetternwirtschaft hat Griechenland zahlreiche Staatsdiener entlassen. In den ersten acht Monaten des Jahres waren es insgesamt 562, wie das Ministerium für Verwaltungsreform am Dienstag mitteilte.

In vielen Fällen seien «unglaubliche Zustände» aufgedeckt worden, hiess es aus Kreisen des Ministeriums. «Rekordhalter» sei ein kommunaler Staatsdiener, der zwischen 2010 und 2014 insgesamt 1005 Tage nicht zum Dienst erschienen war.

Faulheit und Unterschlagung

Ein anderer war 2012 und 2013 insgesamt 558 Tage lang nicht zur Arbeit gegangen, wobei festgestellt worden sei, dass er im Ausland arbeitete, erklärte das Ministerium.

Dutzende Beamte hatten den Angaben zufolge Beträge zwischen 2000 Euro und 350'000 Euro unterschlagen. Griechenland will die Verwaltung straffen und effizienter gestalten. Insgesamt sollen bis zum Jahresende 6500 Staatsdiener gehen.

(sda/gku)

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