Die steuerliche Bevorzugung von Holdings und Briefkastenfirmen im Kanton Zug bleibt bis auf Weiteres bestehen. Der Zuger Kantonsrat hat es am Donnerstag abgelehnt, diese Privilegien abzuschaffen. Er hat eine entsprechende Motion der Alternativ Grünen Fraktion mit 51 zu 20 Stimmen abgelehnt.

Die Motionäre argumentierten, dass die vielen Holdings und Briefkastenfirmen dem Standort Zug langfristig schaden würden. Solche Konstrukte dienten traditionell der Anonymität und der Steueroptimierung - gerade auch für unseriöse Geschäftsleute.

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Wie beim Bankgeheimnis auch müsse man nun agieren, bevor man auf Druck des Auslandes nur noch reagieren könne. Für die bürgerliche Mehrheit des Kantonsrates überwiegen jedoch die Vorteile dieser Steuerprivilegien.

(awp/sda/tke)