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Minus
Kantone erwarten Defizite von 635 Millionen Franken

Zürcher Stadtrat Daniel Leupi: Auch in seiner Stadt bleibt die finanzielle Lage angespannt. Keystone

Die grosse Mehrheit der Kantone sowie Hunderte von Gemeinden haben das laufende Jahre mit defizitären Budgets gestartet. An Mehreinnahmen denken nur wenige.

Von Urs Zurlinden
am 07.01.2015

19 von 26 Kantonsregierungen haben im vergangenen Herbst Budgets vorgelegt mit teilweise beachtlichen Fehlbeträgen. Die Minus-Beträge summieren sich auf 635 Millionen Franken. Das geht aus einer Erhegung der Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren (FDK) hervor, die der «Handelszeitung» vorliegt.

Aber auch die meisten Städte und Hunderte von Gemeinden setzen auf rote Zahlen in ihren Gemeindevoranschlägen. Gemäss einer Umfrage des Städteverbandes wollen über zwei Drittel aller Städte das soeben angelaufene Jahr mit roten Zahlen beenden.

13 Prozent der Städte planen Steuererhöhung

An Mehreinnahmen mit höheren Steuern denken nur 5 der 26 Kantone. Und bloss 13 Prozent der Städte haben eine Steuererhöhung budgetiert.
 

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